Sevilla - Andalusiens spektakuläre Hauptstadt

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Sevilla wurde der Legende nach von Herakles gegründet und war schon zu Zeiten der Römer und Mauren ein bedeutender Handels- und Verkehrsknotenpunkt. Im 19. Jahrhundert als attraktive Reisedestination entdeckt, begeistert die attraktive Universitätsstadt ihre Besucher mit unzähligen Freizeitangeboten. Bekannt für leidenschaftlichen Flamenco-Tanz, farbenfrohe Folklore und traditionsreiche Feste, ist die andalusische Hauptstadt ein berauschendes Sinnbild der Lebensfreude.

Sevilla - kulturelles und ökonomisches Zentrum im Süden Spaniens

Sevilla ist die Hauptstadt der Autonomen Region Andalusien, die mit ihren weitläufigen Küsten Costa del Sol und Costa de la Luz zu den populärsten Touristengebieten Spaniens gehört. Mit einer Einwohnerzahl von rund 700.000 ist die Universitätsstadt die viertgrößte Stadt des Iberischen Landes und zugleich Zentrum eines Ballungsraumes mit rund 1,6 Millionen Bewohnern. Sevilla liegt am Ufer des Flusses Guadalquivir, der die Großstadt in die Stadtteile Sevilla und Triana teilt. Für Touristen besonders sehenswert ist die labyrinthartige Altstadt und das jüdische Stadtviertel Barrio Santa Cruz. Städteurlauber sollten die Anschaffung einer „Sevilla Card“ in Betracht ziehen. Im Preis inbegriffen sind die Besichtigung des Palastes Real Alcázar, ein Besuch des Themenparks Isla Mágica sowie der Eintritt zu den meisten Museen und Monumenten.

Mudéjar: maurische Baukunst, europäisches Flair

Das Stadtbild Sevillas ist vom maurischen Mudéjar-Stil mit reich verzierten, niedrigen Gebäuden mit Flachdächern geprägt. Moderne Bauwerke finden sich an der Plaza de España und dem Parque María Luisa, wo 1929 die Ibero-Amerikanische Ausstellung stattfand. Weitere wichtige Plätze sind die Plaza de San Francisco, die Plaza del Duque und die Plaza de la Encarnación. Zu den wichtigsten Wahrzeichen Sevillas gehören die vielen Türme, etwa La Giralda oder der Torre del Oro. La Giralda war in Zeiten der maurischen Besatzung das Minarett einer gewaltigen Moschee. An deren Stelle wurde im 15./16. Jahrhundert die Kathedrale errichtet, die zu den weltweit größten und schönsten Kirchen zählt. Bemerkenswerte Bauwerke sind die Paläste Casa de Pilatos, Lebrija und Real Alcázar mit seinen verzierten Innenhöfen und seiner prachtvollen Parkanlage.

Lebensfreude pur: Flamenco und Folklore

Sevilla besitzt zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Börse, das Colegio de San Telmo, den erzbischöflichen Palast, das Hospital de los Venerables, die Stierkampfarena sowie das Universitätsgebäude, das bis zum 18. Jahrhundert als Tabakfabrik diente. Bekannt ist die Stadt aber nicht zuletzt für ihre farbenfrohen Feste und ihre delikaten Gerichte, allen voran die Tapas. Die kleinen Häppchen werden in mehr als 1.000 Bars, Cafés und Restaurants serviert, die ebenso wie die berauschenden Nachtklubs und die Einzelhandelsläden mit ihrem hervorragenden Angebot an Mode und Kunsthandwerk stets gut besucht sind. Sevilla gilt als Wiege des Flamenco und besitzt das einzige Flamenco-Museum der Welt. Vom 20. bis 25. April bietet die Stadt im Rahmen der Aprilmesse einen besonders spektakulären Anblick, wenn viele Einheimische in Flamenco-Kleidern durch die Stadt spazieren und ihrer Lebensfreude mit Tanz und Musik Ausdruck verleihen.

 

 

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